Vita

 

Judith Gratias, geboren in Hamburg und wohnhaft in Herrsching am Ammersee, Atelier in München, wagt seit über 20 Jahren den Spagat zwischen ihrem Berufsfeld in der Medienbranche und ihrem künstlerischen Schaffen. Sie schöpft ihre Inspirationen aber genau aus diesem Umfeld und hat einen Weg gefunden, die intensive Auseinandersetzung mit dem, was sie bewegt, in Kunst umzuformen.

 

Ihre Bilder beschäftigen sich mit der Vergänglichkeit, aber auch der Vielfalt des Lebens. Genauso vielfältig und unterschiedlich gestaltet sie ihre Werke in Stil, Material, Technik, Größe, Komposition, Inhalt und Aussage. 

 

In ihren neuen Arbeiten bezieht Judith Gratias das rahmende Glas mit in die Bildkomposition ein. Sie entwickelt Objektkästen, in denen auf Papier oder Leinwand gemalte Bilder, im Wechselspiel mit der davorgesetzten, mit gebrannten Glasmalfarben bearbeiteten Scheibe, stehen. Damit geht sie auf ihre Wurzeln im Kunsthandwerk der Glasregion Bayerischer Wald zurück. „Glas ist ein ganz großes und traditionsreiches Thema in der Region Bayern, wo Judith Gratias auch aufgewachsen ist. Die Glasgravur im speziellen ist eine Kunst, die Fingerspitzengefühl, Formsicherheit und eine intensive Nähe und Verständnis des Materials erfordert. Dies sind Eigenschaften, die Judith Gratias in ihrer Kunst auch heute noch begleiten und einen Teil der Eindringlichkeit ihrer Arbeiten ausmachen“, beschreibt die Kunsthistorikerin Dr. Eva Heisse das Schaffen der Künstlerin.

 

Erste Erfolge feierte Judith Gratias bereits im Jahr 1999, als das Bayern Journal ein Künstlerportrait über sie ausstrahlte. Seit 2011 stellt sie regelmäßig bei "Kunst in Sendling" aus. Eine weitere Station war die Obacht! 2013 in München, als auch eine Einzelausstellung in der Sendlinger Kulturschmiede im Frühjahr 2018 (gefördert vom Kulturreferat München). Inspiration und Weiterbildung vermitteln ihr Aufenthalte in den Akademien Kolbermoor und Bad Reichenhall, wo sie Intensivkurse bei Matthias Kroth, Ingrid Floss und Franz Hitzler besucht hat.

Judith Gratias ist vertreten bei Internationale Kunst Heute 2018, als auch in der Autorengalerie 1 in Schwabing. Eine Ihrer wichtigsten Arbeiten - "Sehnsucht nach den Bergen" - wurde im Rahmen einer digitalen Ausstellung unter dem Thema "Rausch der Farben" präsentiert, organisiert von der Kunstakademie Bad Reichenhall


Seit 2016 präsentiert die Künstlerin ausschließlich Werke aus ihrer abstrakt expressionistischen Phase. Das Spiel mit den Farben, als alleiniges Ausdrucksmittel für die innersten Empfindungen der Seele, ist dabei immer wiederkehrendes Thema. Die neueren Werke sind das Ergebnis eines ungeheuren Befreiungsschlages, persönlich als auch künstlerisch. Judith Gratias hat die explosive und befreiende Kraft der Farbe entdeckt und sich im übertragenen Sinne vom Diktat der Form befreit.

 

„Als Expressionist verarbeite ich mein Erleben, meine Erfahrungen, meine Gefühle, trage mein Innerstes nach außen“ beschreibt sie ihr Arbeiten. „Im Dialog mit meinen Farben tauche ich dabei körperlich, haptisch – ich male mit den Händen und aus der Bewegung heraus - in die Farben ein, experimentiere mit Material und Konsistenz der Farben und erzeuge dabei auch plastische, dreidimensionale Werke, jedes Mal in der Hoffnung in den gewünschten Flow zu geraten, den erhofften Moment, in welchem ich mich selbst als Instrument fühlen darf“.

 

 

Persönliche Daten:
 

Judith Gratias

geboren in Hamburg
 

 

Beruflicher Werdegang:
 

04/1995 - heute

verschiedene Stationen in der Medienbranche

 

11/2010 - 12/2014

Selbständige Unternehmerin

 

11/1991 - 03/1995

Tätigkeiten im Handel
 

 

Künstlerische Werdegang:
 

ab 2022:

Helmut Vakily - künstlerischer Mentor - Meisterschülerin

 

2019-2021:
Studium neben dem Beruf - Diplom der Freien Kunstakademie Kolbermoor

 

2021: Ausstellung RAUSCH DER FARBEN
im Rahmen des Jubiläumsjahres der Kunstakademie Bad Reichenhall

 

2019 bis heute:

vertreten in der Autorengalerie 1, München-Schwabing

 

2018: vertreten bei INTERNATIONALE KUNST HEUTE 2018

www.internationalekunstheute.com

 

2018:

Ausstellung in der Sendlinger Kulturschmiede

gefördert vom Kulturreferat München

 

seit 2014: regelmäßige Studiengänge auf der Akademie Kolbermoor und Bad Reichenhall
Dozenten:

2016-2018: Franz Hitzler - Die Sehnucht nach dem Eigenen

2015: Ingrid Floss: Bilder aus der Farbe heraus

2014: Matthias Kroth: Freie und figürliche Malerei

 

2011-2019:

Kunst in Sendling

 

2013:

Obacht! München

 

1999:

Künstlerportrait im Bayern Journal

 

1988 - 1991

Glasfachschule Zwiesel

Gesellenreife als Glasgraveurin

Ausgebildete Kunsthandwerkerin

 

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